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IT-Outsourcing neu verhandeln: Vom Zeittarif zum Output-Modell

Time & Material begünstigt Ineffizienz und künstliche Aufblähung von Projektteams. Warum progressive CIOs Dienstleister auf Business-Wirkung verpflichten.

CIO und Verhandlungsführer überarbeiten Dienstleisterverträge mit Fokus auf messbare Meilensteine
Wer für geleistete Stunden bezahlt, bekommt viele Stunden. Wer für Geschäftsergebnisse bezahlt, bekommt Tempo und Fokus. Foto: Transformation Briefing

In 30 Sekunden

  1. Klassische T&M-Verträge belohnen Dienstleister für langsame Entwicklung und personelle Überbesetzung.

  2. Ergebnisorientierte Verträge (Outcome-based Pricing) koppeln Vergütung an Verfügbarkeit, Nutzerakzeptanz und Kostensenkung.

  3. Ein transparentes Benchmarking und gemeinsame Zielkennzahlen (OKRs) schaffen Vertrauen zwischen Auftraggeber und Partner.

Jeder IT-Einkäufer kennt das Phänomen: Ein Projekt startet mit einem geschätzten Aufwand von 200 Personentagen. Nach sechs Monaten sind 300 Tage verbraucht, das System funktioniert immer noch nicht, und der Dienstleister stellt fleißig Change Requests.

In Zeiten generativer KI-Entwicklerwerkzeuge wird dieses Abrechnungsmodell vollends absurd. Wenn Software-Ingenieure durch KI-Assistenten 30 bis 50 Prozent produktiver werden, warum sollte ein Unternehmen weiterhin nach Stundensätzen bezahlen?

Die Säulen moderner Outcome-Verträge

Progressive CIOs stellen ihre Sourcing-Strategie auf den Kopf:

  • Festpreis pro funktionalem Liefergegenstand: Vergütung erfolgt erst nach erfolgreichem Bestehen automatisierter Abnahmetests in der Staging-Umgebung.
  • Malus- und Bonussysteme: Liefert der Partner vor der Frist und mit überlegener Performance, partizipiert er am geschaffenen Mehrwert.
  • Kontinuierliche Produktivitätsklauseln: Dienstleister verpflichten sich zu jährlichen Effizienzsteigerungen durch Automatisierung.

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